Apostel Harburg

Neues aus dem KGR: Zukunftsprozess des Kirchenkreises, Zielbilder für die Gemeindeentwicklung, Außenansicht mittendrin und Running Meal für Ehrenamtliche

In unserer Junisitzung, an der unser Pastor Burkhard Senf wegen eines dreimonatigen Sabbaticals letztmalig teilnahm, haben wir uns schwerpunktmäßig mit Themen befasst, die unsere organisatorische und gemeindliche Zukunft betreffen. An dieser Stelle hatten wir ja schon über die Erfordernisse von Kooperationen mit Nachbargemeinden bis hin zu einer möglichen Fusion berichtet. Nun gab es zwei Termine des Kirchenkreises Hamburg-Ost (107 Gemeinden), an denen deren Zukunftsüberlegungen allen Teilnehmern vorgestellt wurden. In dieser Resonanzveranstaltung ging es um ein Stimmungsbild aller Teilnehmer. Es gab dabei drei mögliche Szenarien der Veränderungen, wobei die ursprüngliche Idee einer Fusion aller Gemeinden des Kirchenkreises wohl nicht mehr zur Debatte steht. Hier die verschiedenen Varianten:
1. Das Bezirksmodell bei dem alle Gemeinden eines Bezirkes (z.B. ganz Harburg) fusionieren, so dass es dann im Kirchenkreis nur noch sechs Gemeinden gibt.
2. Das Regionsmodell bei dem die Gemeinden einer Region (in unserem Fall die 6 direkten Nachbargemeinden) fusionieren.
3. Das Vielfaltmodell bei dem es individuelle und eben vielfältige Formen von christlichen Gemeinden gibt. Dies können Ortsgemeinden sowie Kirchengemeinden in größeren Organisationsstrukturen und sonstige kirchliche Bereiche (inhaltlich noch nicht näher bekannt) nebeneinander sein.
Hierüber wird die entsprechende Synode im September eine erste Richtungsentscheidung/Empfehlung treffen. Unser KGR hat sich für das Modell 3 ausgesprochen und wird dies in einem Brief an die Kirchenleitung bzw. Synode zum Ausdruck bringen. 

Parallel hierzu gab es erneut im Mai und auch gestern ein Treffen mit unseren 5 Nachbargemeinden in der Region Harburg, an denen wir uns über unsere inhaltlich sehr unterschiedlichen Gemeindeschwerpunkte sowie die vorhandene Immobiliensitution ausgetauscht haben. Wichtige Aspekte für einen ersten Schritt in Richtung Kooperation bzw. Fusion.

Außerdem haben wir uns abschließend mit unseren drei Halbjahreszielbildern beschäftigt, die wir gemeinsam mit Euch angehen wollen:
1. Mehr Menschen erleben beGEISTernde Gottesdienste
2. Mehr Menschen erleben Glaubensgemeinschaft in Kleingruppen
3. Mehr Kinder und junge Familien sind in der Gemeinde sichtbar

Alle drei Zielbilder sind herausfordernd und können nur durch gemeinsame Anstrengungen vieler zum Erfolg führen. Dies kann der KGR nicht allein bewerkstelligen. Hier daher die Bitte und der Wunsch an alle, sich durch Ideen und oder aktive Mitarbeit mit einzubringen. Wir werden dazu im nächsten Newsletter Näheres kommunizieren und bitten Gott um seinen Segen für diesen Fokus. 

Hinsichtlich aktueller Themen haben wir uns erneut mit dem mittendrin befasst, dessen Außengestaltung noch in diesem Monat eine Neuerung erfährt, bei der nun endlich auch unser aktuelles Logo sichtbar gemacht wird. Hier gilt unser Dank unserem „Fundraisingmanager“ Ulli Schäfer, der sich hier mit großem Engagement eingebracht hat. Er hat zudem ein Treffen mit dem Bezirksamtsleiter angestoßen, bei dem wir neben der Vorstellung der Gemeindearbeit auch über eine mögliche Mitnutzung des mittendrin durch den Bezirk sprechen wollen.

Bedeutsam für uns ist auch die große Zahl unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ohne die unsere Gemeinde ein kaum lebensfähiger Torso wäre. Wir planen deshalb diesen tollen Akteuren mit einem Running Meal am 10. Oktober ab 18 Uhr unseren Dank auszusprechen. Angesichts der großen Zahl der Ehrenamtlichen brauchen wir aber noch den einen oder anderen Gastgeber aus der Gemeinde. Bitte meldet Euch gerne bei Burkhard Senf, wenn Ihr gerne für 6 Ehrenamtliche Vorspeise und Hauptspeise bei Euch zu Hause vorbereiten würdet. Die Begegnungen lohnen sich!

Zu guter Letzt freuen wir uns erneut über drei weitere Umgemeindungen nach Apostel, die unser Wirken über die Gemeindegrenze positiv dokumentiert.

Sprecht uns gerne an, wenn Ihr Fragen oder Anregungen habt.

Werner Pahl für den KGR